Nationaltraining: Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten
Einmal lädt der Österreichische Tennisverband 2026 wieder die besten österreichischen Spieler:innen in den Altersklassen U11, U12, U13 und U14 zum Nationaltraining ins ÖTV-Leistungszentrum Südstadt – inklusive sportmotorischem Test. Zwei Wochen nach dem Jahrgang 2014 hat vom 13. bis 15. März diesmal der allerjüngste Jahrgang 2015 einen Besuch in Maria Enzersdorf abgestattet. Mit Samuel Daxer (NÖTV) und Nils Randolf (TTV) waren die (nach ÖTV-Rangliste) zwei stärksten Burschen dabei, zudem die beiden NÖTV-Youngsters Tobias Gmeiner und Julian Frühwald sowie Benedikt Schuck (STTV). Bei den Mädchen waren mit den OÖTV-Girls Sophia Haslehner und Laura Brunner sowie Melanie Ficjan (STTV) gar die drei besten Österreicherinnen im U12-Ranking mit von der Partie, darüber hinaus auch Julia Lugmayr (NÖTV), Josefine Miksch (WTV) und Lena Rothgangel (NÖTV). Sophia Traxl (WTV) konnte lediglich am letzten Tag mitwirken, wollte sich jedoch das geballte Fachwissen im ÖTV-Leistungszentrum nicht gänzlich entgehen lassen.
Gesucht: ein Plan in der Spieleröffnung
Auf die Kids wartete ein bereits bewährtes Programm. Der Freitag begann wie gewohnt mit sportmotorischen Tests, es folgten Tennis, ein physiotherapeutischer Check mit Jan Schellmann und Athletiktraining mit Maximilian Lainer, der ÖTV-Konditionscoach Philipp Wessely neuerlich vertrat. Am Samstag war zunächst Koordinationstraining mit Manfred Kogler angesagt, am Nachmittag wieder Athletiktraining – und natürlich Tennistraining mit ÖTV-U12-Nationaltrainer Dominik Hutterer bzw. Caroline Ilowska. Am Sonntag stand von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr ausschließlich das Ausspielen von Punkten auf dem Plan. Die Inhalte auf dem Court waren ganz ähnlich wie bei den 2014er-Jahrgängen: An Tag eins wurde das Hauptaugenmerk auf die Vorhand- und Rückhandtechnik gelegt, an Tag zwei wurde vor allem auf den Volley und den Aufschlag geschaut.
Hutterer sieht dabei ganz ähnliche Thematiken wie bei den um ein Jahr älteren Kindern: „Es geht besonders darum, die Kids – wenn sie dann auch mehr international spielen – darauf vorzubereiten, dass sie speziell in der Spieleröffnung einen Plan haben. Darüber haben wir uns auch unterhalten. Wohin könnte man aufschlagen? Was könnte man mit dem zweiten Ball machen? Was könnte man mit dem Return machen und was nach dem Aufschlag? Wie erzeuge ich vielleicht einen kurzen Ball? Wie erkenne ich ihn, bewege ich mich da gut hin und spiele ihn dann auch entschlossen? Das sind wichtige Themen, auf die wir Wert gelegt haben.“
Austausch und Miteinander: Sinn und Zweck erfüllt
Sehr erfreut stellte Hutterer zudem fest, dass „diesmal sehr, sehr viele Trainerinnen und Trainer da waren – was sehr cool war, weil man dadurch auch sehr in den gegenseitigen Austausch gekommen ist. Und um diesen geht es letztlich. Dass man miteinander redet, wir ein paar Inputs geben können, was uns wichtig wäre, aber auch die Trainerinnen und Trainer ihre Ansichten mitteilen. So führt alles auch zu einem Miteinander, was auch mit der Sinn und Zweck der Nationaltrainings ist.“ Auch davon abgesehen fiel das Resümee des gebürtigen Bayer äußerst positiv aus: „Die Kids waren wirklich allgemein sehr, sehr aufnahmebereit. Es waren drei sehr coole Tage. Alle haben super mitgezogen und waren auch vom Verhalten her schon sehr weit. Und auch der spielerische Level war zweifellos sehr hoch.“ Das stimmt für die Zukunft zuversichtlich.
Das nächste Nationaltraining ist übrigens für 17. bis 19. April geplant, da wird dann der Jahrgang 2012 im ÖTV-Leistungszentrum Südstadt zugegen sein. Abschließend für das Jahr 2026 wird im Herbst der Jahrgang 2013 vor Ort aufschlagen.